Reversible-Quilt -
ein Quilt für einen guten Zweck
Rückblick
Die Idee, gemeinsam einen Quilt für einen guten Zweck zu ähen, entstand spontan in einer Offenen Werkstatt. Anlass waren verschiedene Stoffkollektionen mit schönen Balis, die Frau Swoboda von der Firma Timeless Treasures, zur Verfügung gestellt hat.
Nach einer kurzen Diskussion war man sich einig: Die Stoffkollektionen sind ideal, um daraus einen Reversible-Quilt (Zweiseiten-Quilt) zu nähen. Für den Reversible-Quilt sprachen noch weitere Punkte:
- Die Technik des Reversible-Quilts ermöglicht eine sinnvoll-produktive Arbeitsaufteilung, wodurch, bis auf wenige Arbeitsschritte, alle Beteiligten zur selben Zeit an dem Quilt arbeiten können. Diese Aufteilung ist bei anderen Techniken nicht möglich.
- Alle Beteiligten haben Einfluss auf die Gestaltung des Quilts, da jeder Teilnehmer seine Blöcke individuell zusammenstellt.
- Die fertige Decke muss nicht mehr gequiltet werden, was in diesem Fall von Vorteil ist. Von Vorteil deshalb, da es sich beim Quilten, ob mit der Hand oder der Maschine, um eine zeitintensive Arbeit handelt, die aber nicht zeitgleich von mehreren Personen gemacht werden kann.
- Und diese Form vom Reversible-Quilt sieht immer gut aus und macht beim Nähen einfach viel Spaß.
First Date
Bild: Ergebnis nach dem ersten Treffen
Foto: Martin Seifert
Das erste Mal trafen sich die Teilnehmerinnen am 11. Juli 2006, in unserem Kursraum.
Ob Ruth Hoppe, Gisela Maruhn, Birgit Musigmann, Ulla Weidemann, Hisako Yoshiyama, Gerda Zulkowsky oder Marlis Seifert, alle waren hochmotiviert und hatten neben Salaten, Dessert, Haribo & Co. für das Mittagessen, auch noch gute Laune im Gepäck. Um diesen Termin zu ermöglichen, hatten sich einige Teilnehmerinnen extra Urlaub genommen.
Bis zum Mittagessen war der gesamte Zuschnitt erledigt. Alle Stoffe waren in passende Streifen und Dreiecke sowie das Vlies in Quadrate geschnitten und sortiert. Nach Nudelsalat und Quarkdessert wurden die Nähmaschinen aufgebaut und die ersten Quadrate gefertigt. Was an Material fehlte (Stoffe, Vlies und Garne) haben wir zur Verfügung gestellt. In gut 8 Stunden gemeinschaftlicher Arbeit wurden schon 33 von 48 benötigten Quadraten genäht.
Hier noch ein paar Bilder von dem Ergebnis des ersten Treffens.
Zwischenstand nach einem Tag
Bild: Nach 8 Std. Arbeit: 33 von 48 benötigten Quadraten
Foto: Martin Seifert
Ein Ergebnis das sich wirklich sehen lassen kann: Rechnet man die Arbeitszeit der sieben Teilnehmerinnen um, dann hätte eine einzelne Person schon eine ganze Woche benötigt um die selbe Menge an Quadraten anzufertigen.
