Gestalten statt zerstören
Patchwork gegen Zerstörung an einer Schule?
Bild: Maike Petershagen
Foto: Martin Seifert
Zugegeben, auch wir waren etwas erstaunt, als Frau Petershagen, eine der Initiatorinnen des Projekts "Gestalten statt zerstören", von Ihrer Projektidee zur Gewaltpräventation berichtete.
Aber, wie es ja oft bei ungewöhnlichen Ideen ist, der Erfolg spricht für sich und die Projektbeteiligten.
Grund- und Hauptschule Meckelfeld
Bild: Die Grund- und Hauptschule in Meckelfeld
Foto: Martin Seifert
Rund 500 Schülerinnen und Schüler besuchen die Grund- und Hauptschule in Meckelfeld.
Auf dem Schulhof befindet sich eine große Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulpause und Freizeit: Die Schülerinnen und Schüler spielen an den Tischtennisplatten, beschäftigen sich an den Spielgeräten auf dem Grundschulhof oder turnen auf der Spielburg. Die Kinder nutzen diese Angebote gerne und kommen oft auch am Nachmittag, um sich auf dem Schulhof aufzuhalten.
Den Vormittag verbringen sie lernend in ihren Klassen. Da sie also oftmals einen Großteil des Tages in der Schule und auf dem Schulhof verbringen, haben sie starkes Interesse daran, dass ihre Schule und ihr Schulhof sauber und heil bleiben.
Präventation hat sich bewährt
Bild: Eines der präventiven Schulprojekte
Foto: Martin Seifert
In Schulprojekten im Rahmen der Gewaltprävention, die während des Unterrichts oder auch nachmittags nach der Schule stattfanden, haben Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse Wandschmuck für die Schule hergestellt.
Die Schülerinnen und Schüler wollten den nachfolgenden Schülergenerationen etwas Bleibendes hinterlassen und die Schule verschönern. Sie wissen, dass ein schön und liebevoll gestaltetes Gebäude weniger der Zerstörungswut ausgesetzt ist und so hoffen die an den Projekten Beteiligten auch, dass ihr Projektergebnis, der Wandschmuck, noch lange Zeit erhalten bleibt.
Das Projekt "Eine Hand für alle? wurde von der Schülerin Natascha Gerth selbständig entwickelt und zusammen mit ihren Klassenkameraden durchgeführt.
